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Bereit für den Berg? Wandern – aber sicher!

Es ist Wanderwetter. Der Berg ruft. Doch halt! Auch wenn man lediglich die markierten Wanderwege nutzt, bewegt man sich in der freien Natur, teilweise sogar im alpinen und hochalpinen Gebiet. Gefahren lassen sich hier nie vollständig ausschliessen. In den Bergen ist man stets eigenverantwortlich unterwegs!

In einer öffentlichen Vortragsveranstaltung am 26. September 2017 erläuterten Experten vom Liechtensteiner Alpenverein (LAV), der Bergrettung und dem VSL, wie man sich auf eine Wanderung richtig vorbereitet, was man mitnehmen sollte und worauf man beim Gebrauch eines Mobiltelefons achten muss. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Apéros mit den Referenten persönlich auszutauschen.

Referenten:

  • Peter Frick, Liechtensteiner Alpenverein (Ressort Bergsport)
  • Norbert Gantner, Bergrettung Liechtenstein (Rettungschef)
  • Jeffrey Nigg, Verein Sicheres Liechtenstein (Vorstand)

Moderation: Carmen Dahl, Verein Sicheres Liechtenstein (Vorstand)

Zeitungsberichte zur Podiumsdiskussion:

«Maschinen statt Gefühle – wer trifft die besseren Entscheidungen?»

Der Titel des 11. Europäischen Datenschutztages, der am 25. Januar 2017 an der Universität Liechtenstein stattfand, regte zum Nachdenken an. Wie selbstbestimmt leben wir heute noch? Namhafte Referenten und Podiumsteilnehmer beschäftigten sich mit dieser Fragestellung sowie dem schmalen Grat zwischen den Vorteilen einer Nutzung von digitalen Assistenten und dem damit einhergehenden Verlust der Entscheidungsautonomie.

Die Gäste des Datenschutztags erwartete ein spannendes Programm. Nach den Einführungsworten des Datenschutzbeauftragten Philipp Mittelberger überbrachte Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer und Bernd Schenk, Leiter des Instituts für Wirtschaftsinformatik, die Grussworte der Regierung und der Universität Liechtenstein. In der Folge widmeten sich Daniel Risch, Vorstandsmitglied des IKT Forum Liechtenstein, sowie Peter Heinzmann, Professor für Computernetzwerke und Informationssicherheit an der Hochschule Rapperswil, in ihren Impulsreferaten dem Spannungsfeld zwischen Digitalisierung und Selbstbestimmung. Unter der Leitung von Moderatorin Carmen Dahl wurden die aufgeworfenen Fragen schliesslich im Podium von Philipp Gerber vom IT Crowd Club Liechtenstein, den Referenten Peter Heinzmann und Daniel Risch sowie Philipp Mittelberger, Bernd Schenk und Regierungschef-Stellvertreter Thomas Zwiefelhofer diskutiert.

Die Unterlagen der Veranstaltung sind auf www.dss.llv.li abrufbar.

Podiumsdiskussion «Bedrohungspotenziale frühzeitig erkennen – Personen und Situationen einschätzen und Risiken managen»

In Liechtenstein soll ein Bedrohungsmanagement nach Vorbild des Kantons Solothurn eingeführt werden. Damit reagiert die Regierung auf den Bedarf nach einem System, mit welchem sich Gewalttaten möglichst verhindern und bedrohte Personen besser schützen lassen. Eine bei der Landespolizei eingerichtete Fachstelle soll zukünftig institutionsübergreifend als zentrale Anlaufstelle fungieren – sowohl für Unternehmen und Behörden als auch für Privatpersonen, die mit bedrohlichem Verhalten konfrontiert sind. Ziel ist die Schaffung einer «Kultur des Hinschauens», in der jeder Einzelne als Teil der Gemeinschaft Verantwortung für sich selbst und andere übernimmt.

«Erkennen -– Einschätzen – Entschärfen» ist das Prinzip des psychologischen Bedrohungsmanagements, welches in einigen Schweizer Kantonen bereits eingeführt wurde und nun auch in Liechtenstein etabliert werden soll. Dabei geht es darum, Eskalationsgefahren bei einzelnen Personen oder Gruppen möglichst früh zu erkennen, diese einzuschätzen und schliesslich das Risikopotenzial zu entschärfen. 

Hauptreferent der Podiumsdiskussion, die am 26. September 2016 im Vaduzer Rathaussaal stattfand, war der Diplom-Psychologe und Amokexperte Jens Hoffmann, Leiter des Darmstädter Instituts für Psychologie und Bedrohungsmanagement. Er hat in mehreren hundert Fällen von Drohungen, Stalking und Gewalt am Arbeitsplatz Risikoeinschätzungen durchgeführt und das Fallmanagement betreut. In Deutschland und in der Schweiz hat er das psychologische Bedrohungsmanagement für Unternehmen und Hochschulen erstmalig eingeführt und entsprechend Institutionen bei der Einführung eines solchen Prozesses beraten und geschult und berät nun auch die Liechtensteinische Regierung.

Mit ihm diskutierten vor knapp 100 Gästen Experten aus Liechtenstein, wie man mit geeigneten Massnahmen Risikopotenziale auch hierzulande frühzeitig erkennen und handeln kann, um Gewaltdelikte möglichst zu verhindern.

Referenten:

  • Dr. Jens Hoffmann, Leiter Institut Psychologie und Bedrohungsmanagement (TU Darmstadt)
  • Dr. Thomas Zwiefelhofer, stv. Regierungschef und Innenminister
  • Jules Hoch, Polizeichef
  • Dr. Marc Risch, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Moderation: Carmen Dahl, Verein Sicheres Liechtenstein (Vorstand)

Zeitungsberichte zur Podiumsdiskussion:

Informationsabend «Wie schütze ich mein Kind in der digitalen Welt»

Im Rahmen der gemeinsam Veranstaltung der Liechtensteiner Landespolizei, der Vereine kinderschutz.li, netzwerk.li und des VSL hatten interessierte Eltern am 1. Juni 2015 die Möglichkeit, sich umfassend zu Chancen und Risiken der digitalen Welt für Kinder und Jugendliche zu informieren.

Daniel Meier von der Landespolizei klärte in einem Vortrag auf, was Cybermobbing bedeutet, und wie man sich davor schützt. Jeffrey Nigg, Vorstandsmitglied Verein Sicheres Liechtenstein, erläuterte gemeinsam mit zwei weiteren Experten anhand praktischer Beispiele in drei Live-Demos die Funktionsweisen von Computer und Smartphone. Der Fokus lag dabei auf folgenden drei Themen:

  • Chatrooms (WhatsApp etc.)
  • Sicher Surfen (z.B. Google)
  • Soziale Netzwerke (Facebook & Co.)

Die Veranstaltung hatte das Ziel aufzuzeigen, welche Gefahren es gibt, und wie man seine Kinder sowohl durch richtiges Verhalten als auch mittels entsprechender technischer Vorkehrungen am besten davor schützen kann.

Detaillierte Informationen zur Veranstaltung und über den Verein kinderschutz.li finden Sie hier.

Informationsabend «Einbruch - nicht bei mir!»

«Warum gerade bei mir?» Das fragen sich die Opfer, nachdem bei ihnen eingebrochen wurde. Aber: Einbrecher unterscheiden nicht zwischen Arm und Reich. Daher ist es am besten, die belastende Erfahrung eines Einbruchs in das eigene Heim und damit in die Privatsphäre zu vermeiden.

Im Rahmen der Veranstaltung, die am 11. Februar 2015 im Vaduzer Rathaussaal vor gut 70 Besuchern stattfand, zeigte Daniel Meier von der Landespolizei die Fakten zum Thema «Einbruchsdiebstahl» in Liechtenstein auf. Im Anschluss erläuterten Experten im Rahmen einer Podiumsdiskussion, wie man mit geeigneten Massnahmen das Einbruchsrisiko entscheidend vermindern kann und wie man sich im Ernstfall am besten verhält.

Referenten:

  • Begrüssung und Einführung: Thomas Zwiefelhofer (stv. Regierungschef)
  • Daniel Meier, Landespolizei (Leiter Kommissariat Ermittlung)
  • Karin Rüdisser-Quaderer, KIT Liechtenstein (Geschäftsführerin)
  • Wolfgang Marxer, Argus AG (Inhaber, Verwaltungsrat und Geschäftsführer)
  • Haimo Haas, Helvetia Versicherungen Liechtenstein (Hauptagent)
  • Moderation: Carmen Dahl, Verein Sicheres Liechtenstein (Vorstand)

Zeitungsberichte zum Infoabend:

Beitrag zum Thema «Zivilcourage»

«Das kann auch hier jedem passieren» - Interview mit dem VSL-Vorstand:

Infoabend Radioaktivität und Verstrahlung

Als letzter Vortrag der Serie «Hilfe zur Selbsthilfe», organisiert vom Amt für Bevölkerungsschutz (ABS) in Zusammenarbeit mit dem Verein Sicheres Liechtenstein, fand am 24. November 2014 der Infoabend Radiaktivität und Verstrahlung mit dem Schweizer Strahlenschutzsachverständigen Marco Brossi statt. 

Man sieht sie nicht, man schmeckt sie nicht, man spürt sie nicht. Aber sie kann tödlich sein: Radioaktivität. So sind selbst heute noch, 28 Jahre nach dem Atomunglück von Tschernobyl in der Ukraine, die Rentiere in Norwegen wegen der hohen radioaktiven Verstrahlung nicht zum Verzehr geeignet. Auch in Japan werden einige Tausende Menschen noch Jahrzehnte damit beschäftigt sein, die infolge der nuklearen Katastrophe in Fukushima 2011 verstrahlte Region zu dekontaminieren und wieder bewohnbar zu machen.

Das Risiko einer Verstrahlung ist hierzulande gering – der Gesamtschaden wäre jedoch enorm. Müssen wir also Angst haben? «Mein Ziel ist es, diese oft unbegründete Angst – unter Einhaltung des notwendigen Respekts vor der Materie – abzubauen,» erläuterte der Strahlenschutzsachverständige Marco Brossi. In seinem Vortrag ging Marco Brossi auf folgende Thesen ein:

  • Radioaktivität ist messbar, man kann sich vor ihr schützen. 
  • Eine Verstrahlungslage ist zwar schlimm, aber nicht hoffnungslos.
  • Beim sorgsamen Umgang mit Radioaktivität kann jede Person – in gewissem Umfang – selbst mitbestimmen, welchen Risiken sie sich aussetzen möchte.

Marco Brossi ist als Berater der Firma Sinixt GmbH im Bereich Notfall- und Krisenmanagement tätig. Als langjähriger Chef der Nationalen Alarmzentrale der Schweiz hat er sich beruflich intensiv mit den Themen Radioaktivität und Strahlung auseinandergesetzt. Dank seiner Tätigkeiten als Fachausbilder für Chemie- und Strahlenwehren und als Feuerwehrinstruktor verfügt der promovierte Naturwissenschafter und Diplom-Chemiker ebenfalls über umfassende Praxiserfahrung.

Zeitungsberichte zum Infoabend:

Vortragsfolien zum Download:

Infoabend Erdbeben

Im Rahmen der Vortragsreihe «Hilfe zur Selbsthilfe», organisiert vom Amt für Bevölkerungsschutz (ABS) in Zusammenarbeit mit dem Verein Sicheres Liechtenstein, fand am 10. November 2014 der Infoabend Erdbeben mit dem Liechtensteiner Hansjörg Vogt statt. 

Eine kürzlich im Auftrag des Amtes für Bevölkerungsschutz erstellte Gefährdungsanalyse hat ergeben, dass Erdbebenereignisse zu den Risiken gehören, die für Liechtenstein das potenziell grösste Schadenausmass haben können, da man Standortfaktoren, wie Beschaffenheit des Untergrunds, Anzahl betroffener Menschen und Verletzbarkeit der Gebäude einkalkulieren muss.

Der Experte und Berater für Geotechnik und Erdbebeningenieurwesen, Hansjörg Vogt, ging in seinem Vortrag nach einer Einführung in die seismologischen Grundlagen auf die Gefährdungssituation in Liechtenstein ein. Ferner zeigte er auf, welche standortspezifischen Faktoren in Liechtenstein relevant sind und mit welchen möglichen Szenarien zu rechnen ist.

Zeitungsberichte zum Infoabend:

Vortragsfolien zum Download:

Infoabend Chemieunfall

Als Auftakt zur Serie «Hilfe zur Selbsthilfe», organisiert vom Amt für Bevölkerungsschutz (ABS) in Zusammenarbeit mit dem Verein Sicheres Liechtenstein, fand am 27. Oktober 2014 der Infoabend Chemieunfall statt.

«Es ist besser vorsichtig zu sein, als darauf zu vertrauen, dass die Moleküle nachsichtig werden», bringt der diplomierte Naturwissenschafter und promovierte Molekularbiologe der ETH Zürich, Peter Bützer, seine Mission auf den Punkt. 

Am Infoabend Chemieunfall erläuterte er interessierten Bürgerinnen und Bürgern, was man unter einem Chemieunfall oder -ereignis versteht, und wie man sich im Ernstfall verhalten kann. Er schilderte unerwartete Unfallabläufe anhand von vergangenen Ereignissen und zeigte ebenfalls auf, welchen Einfluss die Globalisierung auf das Gefahrenbild hat. 

Aber wie kann man sich und seine Angehörigen am besten schützen? Gibt es allgemein gültige Regeln für ein sinnvolles Verhalten bei Chemieunfällen in einem sich permanent ändernden Umfeld? Der beste Schutz ist zu wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Behördliche Massnahmen alleine reichen nicht aus, Eigenverantwortung ist hier gefragt.

Zeitungsberichte zum Infoabend:

LIHGA 2014: Standpräsenz mit Unterstützung der Firma ARGUS, Fokusthema «Sicherheit im Internet»

Der Verein Sicheres Liechtenstein (VSL) zeigte auch in diesem Jahr an der LIHGA Präsenz. Dank der freundlichen Unterstützung der Firma ARGUS, die dem VSL einen Teil ihres Standes zur Verfügung stellte, erhielt der Verein die Möglichkeit, seine Kernanliegen der breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Zum Thema «Sicherheit im Internet» haben Vertreter des VSL, des IT-Crowd-Club Liechtenstein, der Datenschutzstelle Liechtenstein, und des aha an der LIHGA umfassend über den richtigen Umgang mit dem Internet aufgeklärt. Dies reichte von der richtigen Nutzung der zunehmenden Internetangebote, der Sicherheit im Umgang mit dem Smartphone oder den Sozialen Medien bis hin zu allgemeinen Tipps und Ratschlägen rund um den Datenschutz und das Worldwide Web. Angesprochen wurden hierbei nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene und Senioren. Wie bei den meisten Aktionen des VSL stand dabei das Anliegen «Sicherheit durch Prävention» im Fokus mit dem Ziel, die Sicherheit in unserem Lande durch Aufklärung zu erhöhen. Am Stand Nr. 17, Halle 1 konnten sich die LIHGA-Besucher von 5. bis 13. September 2014 über das Thema Sicherheit im Internet umfassend informieren und austauschen.

Hier finden Sie eine Zusammenstellung von wertvollen Tipps und Infos zur sicheren Benutzung von öffentlichen WLAN-Netzen, Smartphones etc.:

Podiumsdiskussion: NSA Skandal

Der Verein Sicheres Liechtenstein führte am 21. November 2013 in Kooperation mit der Datenschutzstelle eine Veranstaltung zum Thema «Tatsachen, Folgen und Verhalten nach den Enthüllungen rund um den NSA-Skandal» durch.

Eine Podiumsdiskussion mit folgenden Teilnehmern:

Dr. Thomas Zwiefelhofer (Regierungschef-Stellvertreter, Ministerium für Inneres, Justiz und Wirtschaft), Dr. Philipp Mittelberger, (Datenschutzbeauftragter des Fürstentums Liechtenstein), Jeffrey Nigg (Geschäftsführer Jeffrey Nigg Informatik und Vize-Präsident IT Crowd Club Liechtentein) und Christine Wohlwend (Geschäftsführende Partnerin elleta AG)

Durch den Abend führte die Kommunikationsberaterin Carmen Dahl.

Zeitungsberichte zur Podiumsdiskussion:

Podiumsdiskussion: Öffentlicher Raum für Alle?

Zu diesen und anderen Fragen veranstaltete der Verein Sicheres Liechtenstein am Mittwoch, 26. Juni 2013 um 18.30 Uhr, im Schulungsraum des Amtes für Bevölkerungsschutz, Zollstrasse 49, 9490 Vaduz, eine Podiumsdiskussion mit folgenden Teilnehmern:

Judith Meile (Liechtensteiner Behindertenverband), Jules Hoch (Landespolizei), Günther Mahl (Gemeinde Triesen), Brian Haas (Jugendrat Liechtenstein) und Ludwig Frommelt (Gewaltschutzkommission / ASD)

«Enkeltrick»: «Hallo Oma, ich bin es.»

Vortrag des Vereins Sicheres Liechtenstein in Zusammenarbeit mit der Landespolizei

In Zusammenarbeit mit der Landespolizei veranstaltete der Verein Sicheres Liechtenstein zu den verschiedenen Formen des sogenannten «Enkeltricks» am Dienstag, den 23. April 2013, einen öffentlichen Vortrag.
Dieser fand im Schulungsraum des Amtes für Bevölkerungsschutz, Zollstrasse 49, 9490 Vaduz statt.

In der Abteilung Wirtschaftskriminalität der Liechtensteinischen Landespolizei hat sich der Kriminalbeamte Georges Berger auf diese Betrugsart spezialisiert.
Ihn konnte der VSL als Referenrten für den Vortragsabend gewinnen. Er konnte die Zuhörerschaft über neue und altbekannte Formen dieser Betrugsmasche aus erster Hand informieren.

«Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte»

Regierungschef Klaus Tschütscher eröffnete am Sonntag, 25. November 2012 die Aktion «Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte» in der Bäckerei Wanger in Eschen.

Das Kooperationsprojekt des Frauenhauses Liechtenstein, des Vereins Sicheres Liechtenstein und der Stabsstelle für Chancengleichheit wird von zahlreichen Bäckereien und Detailhandelsgeschäften Liechtensteins unterstützt. Die Aktion dauert bis zum 10. Dezember. In dieser Zeit verpacken heimische Bäckereien und Detailhandelsgeschäfte ihr Brot in Tüten mit dem Aufdruck «Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte». Mit den Brottüten soll die Botschaft dorthin getragen werden, wo Gewalt überwiegend stattfindet: in den häuslichen Bereich. Zusätzlich sind die Brottüten mit Notrufnummern versehen, an die sich von häuslicher Gewalt Betroffene wenden können.

Regierungschef Klaus Tschütscher führte dazu aus: «Gewalt gegen Frauen verletzt die Menschenrechte. Dies ist die Grundbotschaft des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen. Mit dieser Aktion wollen wir das Thema in die breite Öffentlichkeit tragen und Hilfestellungen für von Gewalt Betroffene anbieten.» (ikr)                        

Selbstverteidigung für Frauen

Am 9. November begann in der Primarschule Ebenholz ein vierteiliger Selbstverteidigungskurs für Frauen und Mädchen ab 16 Jahren, veranstaltet von der infra, Informations- und Kontaktstelle für Frauen, in Kooperation mit dem Verein Sicheres Liechtenstein und dem Frauenhaus Liechtenstein.

Gewaltübergriffe im öffentlichen Raum sind Realität, auch in Liechtenstein. Es kann jede/jeden von uns treffen. Der Kursleiter Mike Kieber gibt Tipps wie man sich gegen einen Angreifer wehren kann, wie man sich aus einer Umklammerung befreien kann, wie Grenzen gesetzt werden können etc. Der Kurs sensibilisiert für mögliche Gefahren; die Teilnehmerinnen lernen, diese einzuschätzen und angemessen darauf zu reagieren.

Dere Kurs dauert vier Abende und wird am 30. November 2012 abgeschlossen.

«Häusliche Gewalt»

Mittwoch, 24. Oktober 2012 / 19:00 Uhr

Täglich passiert es. Niemand sieht es. Das Thema «Häusliche Gewalt» ist auch in Liechtenstein ein Problem, wie die Arbeit im Frauenhaus bestätigt. Der Verein Sicheres Liechtenstein möchte dieser Thematik besondere Gewichtung widmen, da diese Art von Gewalt so unsichtbar für die Gesellschaft ist und viele Opfer und Zeugen – wenn nicht die meisten – unbeachtet bleiben. Was kann man als Zeuge tun, wenn man einen Fall häuslicher Gewalt in seinem Umfeld vermutet oder gar beweisen kann? Wie verhalte ich mich als Opfer, um mich und meine Kinder zu schützen?

Über die Problematik «Häusliche Gewalt» informierten:

- Michèle Minelli (Buchautorin des Titels «Adeline, grün und blau» und selbst einst Opfer häuslicher Gewalt)
- Lisa Krassnitzer (Frauenhaus Liechtenstein)
- Siegfried Wolf (Landespolizei)
- Barbara Rehberger (Therapeutischer Dienst / Amt für Soziale Dienste)

Die Referenten standen im Anschluss für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

Podiumsdiskussion: Gewalt im Internet

26. April 2012 / 19:00 Uhr

Schulungsraum des Amtes für Bevölkerungsschutz (ABS), Zollstrasse 49, 9490 Vaduz

Der Verein Sicheres Liechtenstein führte In Kooperation mit GATEWAY eine Veranstaltung zum Thema «Gewalt im Internet - Neue Bedrohung oder Bedienungsfehler» durch.
Am Podium referierten, diskutierten und beantworteten Fragen aus dem Publikum:
Medienpädagoge Andreas Oesch, Landrichter Carlo Ranzoni und Karheinz Sturn, Jugendschützer beim Amt für Soziale Dienste (ASD) und Projektleiter von GATEWAY

Gewalt hat viele Gesichter

Diskussionsveranstaltung des Vereins Sicheres Liechtenstein, 23. November 2011

Täglich werden wir mit ihr konfrontiert. Es kann immer und überall passieren: Jede und Jeder kann Opfer einer Gewalttat werden oder aber plötzlich mit einem Angreifer konfrontiert sein, der andere Menschen attackiert. Längst scheinen bestimmte Formen von Gewalt gesellschaftsfähig geworden zu sein. In den vergangenen Monaten haben Gewalttaten wiederholt für Schlagzeilen gesorgt – nicht nur in Grossstädten, sondern auch in der Region. Bei der letzten öffentlichen Informations‐ und Diskussionsveranstaltung dieses Jahres  informierten Luda Frommelt von der Gewaltschutzkommission, Jules Hoch (Landespolizei), Corinne Bänziger (Schulsozialarbeit) und Lisa Krassnitzer (Frauenhaus Liechtenstein) mit je kurzen Eingangsreferaten über die Problematik und standen im Anschluss für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Wir danke für das grosse Interesse und zahlreiche Erscheinen.

«Spuren im Netz» – ein Blick hinter die Kulissen

Diskussionsveranstaltung des Vereins Sicheres Liechtenstein, 28. April 2010

Wer schätzt sie nicht, die Annehmlichkeiten der neuen Technologien. Schnell ist die Kreditkarte gezückt, um am Bahnschalter, an der Tankstelle, im Laden, Internet oder Restaurant die Rechnung zu begleichen. Mit dem Natel wird im Zug rasch mit dem Geschäftspartner das weitere Vorgehen besprochen, dann mit der Freundin ein Rendezvous abgemacht. Anschliessend liest man über den Laptop die eingegangenen E-Mails. Und wenn man schon im Netz hängt, noch ein kurzer Chat über Gott und die Welt. Dies alles ist heute problemlos möglich, alltäglich, unspektakulär. Fast niemand denkt dabei an Datenschutz, kaum jemand macht sich Gedanken über die Gefährdung seiner Privatsphäre. Dabei ist dies das zentrale Problem der vernetzten Welt. Bei der zweiten öffentlichen Informations‐ und Diskussionsveranstaltung dieses Jahres informierte Michael Valersi von der Datenschutzstelle Liechtenstein mit einem Eingangsreferat über die Problematik des Datenschutzes im Internet und stand im Anschluss für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung. Das Ergebnis war eine angeregte und interessante Diskussion!